Die geschichtliche Entwicklung

Ende der 60er Jahre führte der ADAC einen Modellversuch mittels eines gecharterten Hubschraubers durch, der einen Notarzt und einen Rettungssanitäter zum Notfallort flog, um einen Patienten zu versorgen und ihn, gegebenenfalls, in eine geeignete Klinik zu transportieren. Bereits damals konnte belegt werden, dass die Effizienz der Notfallrettung wesentlich verbessert werden konnte, so dass im Jahre 1970 der erste ständig einsatzbereite Rettungshubschrauber mit dem Namen "Christoph 1" in München in Dienst gestellt wurde.

 In den darauffolgenden Jahren wurden immer mehr "Christoph-Hubschrauber" in der Bundesrepublik stationiert, so dass wir zum heutigen Zeitpunkt über ein flächendeckendes Netz von über 50 RTH-Stationen verfügen.

 Oft werden wir gefragt, wieso die Rettungshubschrauber den Rufnamen "Christoph" haben. Dies hat seinen Ursprung darin, dass der RTH primär zu Verkehrsunfällen fliegen sollte. Da der Schutzpatron der Reisenden der "heilige Christoph" ist, benannte man die Hubschrauber nach diesem Heiligen.

 Auf die Initiative von Herrn Dr. med. R. Wrbitzky und Herrn Dr. med. Theo Uhr wurde im Jahre 1981 der RTH "Christoph 25" in Siegen stationiert. Der erste Anflug auf die Station am Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus erfolgte am 28.12.1981 um genau 12:03 Uhr.